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SALENTOVIAGGI - TEDESCO - DIE GESCHICHTE VON NARDŌ
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Die Geschichte von Nardō

Der Name Nardò bedeutet Wasser.
Nardò hatte seine wichtigste Periode bis ins 17. Jahrhundert. Aus dieser Epoche stammen die bedeutsamsten Monumente.
 
Von Lecce her kommend sehen wir zuerst die Kirche von den heiligen Cosmo und Damiano. Das wichtigste Werk der Kirche ist eine Freske aus dem 4. Jahrhundert, die eine Madonna mit ihrem Kind darstellt. Weiterhin gibt es eine Kirche, die dem heiligen Antonio von Padua gewidmet ist und aus dem Jahre 1499 stammt. Die Kirche befindet sich im hebräischen Stadtviertel von Nardò. Der bronzene Hochaltar, sowie eine hölzerne Statue aus dem Jahre 1514, die dem Heiligen gewidmet ist. Die Sakristei neben dem Hochaltar (Centafio von Acquaviva) aus Pietra Leccese (eine typische Steinart aus Lecce) ist in Erinnerung an Belisario I und wurde von Giovanni Bernardino geschaffen.
 
Neben der Kirche liegt das Minoritenkloster, das heute niedergeschlagen ist. Ein weiteres Kloster ist das Karmeliterkloster, das sich ebenfalls in einem schlechten Zustand befindet, da es für verschiedene Zwecke gebraucht wurde (Gefängnis, Kaserne, Markt sowie verschiedene Schulen).
 
Die Kirche wurde während der französischen Belagerung im Jahre 1532 vernichtet und wieder aufgebaut. Nach einem verheerenden Erdbeben (20. Februar 1743) wurde sie nochmals komplett zerstört und aufgebaut. In der Kirche sind Leinwände, die vom neretinischen Maler Antonio d'Orlando sind und den heiligen San Elgidio darstellen. Weiterhin finden wir Kunstwerke vom copertinischen Künstler Gianserio Strafella, welche die Christusdeposition darstellen.
 
Links der Piazza Calandra steht der alte städtische Palast (1612), in dem sich heute das Tribunal befindet.
Seitlich der Kirche von San Domenico steht der Fontana del Toro (Stierbrunnen) aus den dreißiger Jahren, bei dem der Legende nach die Stadt gegründet wurde.
Zur Vervollständigung des Platzes finden wir die Kirche San Trifone und den Sitz des Richteramtes. San Gregorio Armeno, auch der Erleuchtete genannt, ist der Schutzpatron der Stadt.

Schloss von Nardò: Palazzo Acquaviva Kirche von San Domenico  
Gerichtspalast kleinen Tempel dell'Osanna

Der ganze Platz wird von der Turmspitze der Immacolata (die Unbefleckte) beherrscht. Der Turm wurde im Jahre 1769 errichtet. Der ganze Platz und die Bauwerke sind im barocken Stil gehalten. Der Turm ist 19 Meter hoch und ist mit der Statue der unbefleckten Madonna geschmückt, welche von den Statuen der heiligen S. Giuseppe, S. Domenico, S. Anna sowie S. Giovanni Battista flankiert werden.
Die Piazza Calandra mit ihren wertvollen architektonischen Elementen wurde von einem der wichtigsten Journalisten (Giovanni Ansaldo) als der schönste Platz des ganzen Salento beschrieben.

Kathedrale von Nardò Kirche von Heilige Teresa

Kirche von Heilige Chiara Straßen von Nardò 


Wie erreichen Sie Nardò

Im Auto:
vom Norden: Autobahn A14 (E55) bis Bari, Ausfahrt Bari Nord, Schnellstraße SS613 nach Brindisi - Lecce, Ausfahrt Tangenziale Ovest, Ausfahrt B13 auf SS101 nach Gallipoli, bei Galatone Ausfahrt auf SP359 nach Nardò.

Im Zug:
Lecce Hauptbahnhof (27 Km). Umsteigemöglichkeit auf lokale Zuglinien (Ferrovie del Sud-Est www.fseonline.it). Der Bahnhof Nardò Centrale wird von der Zuglinie Lecce-Gallipoli bedient.
Die Alternative zu lokalen Zuglinien sind Mietauto, Transferservice oder auch lokale Buslinien (www.salentointrenoebus.it).

Im Flugzeug:
Bari Flughafen (190 Km)
Brindisi Flughafen (75 Km)
Es gibt Shuttlebusse zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen, wo man einen Zug nach Lecce nehmen kann.
Alternativ zum Zug: Mietauto, Transferservice oder Shuttlebus (nur bis Lecce).
Telefon +39 0836.19.56.142     Fax +39 0836.19.50.133     Mail: info@salentoviaggi.it